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  #1 (permalink)  
Alt 29-04-2007, 21:55
Lennie
 PHP Senior
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Registriert seit: May 2006
Beiträge: 1.013
Lennie ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Java

Hallo,
Ich habe vor ein paar Tagen eine Java anwendung angeschaut, und musste feststellen, das der Code von der denkweise und auch in vielen anderen punkten übereinstimmung mit php hatte. So konnte ich den kompletten Code nachvollziehen. Nun würde ich gerne mehr über Java erlernen, d.h. kennt wer ein paar gute Java Tutorials? Welche Datenbanksysteme werden eigentlich hauptsächlich bei Java benutzt?
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  #2 (permalink)  
Alt 29-04-2007, 22:50
Rolandbar
 Junior Member
Links : Onlinestatus : Rolandbar ist offline
Registriert seit: Mar 2004
Beiträge: 199
Rolandbar ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Tutorials/Bücher:
- http://www.galileocomputing.de/openbook/javainsel6/ Javainsel6 ; Ein sehr gutes Online Buch, geht sogar auf Java 6 ein.
- http://www.gailer-net.de/tutorials/java/java-toc.html Auch nicht schlecht

Zitat:
Welche Datenbanksysteme werden eigentlich hauptsächlich bei Java benutzt?
Du kannst alle, die du mit PHP benutzen konntest, in Java grösstenteils auch nutzen.
__________________
Onlie Browsergame: http://www.war-of-empire.de <-- 2. Weltkrieg
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  #3 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 08:19
closure
 Master
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Registriert seit: Mar 2006
Beiträge: 796
closure ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Hi,

aber warum einen schritt zurück machen und java lernen?
Klar, java ist momentan im enterprisesektor ziemlich groß,
aber technisch gesehen und von den ansprüchen die
ein entwickler/computer scientist an eine sprache hat (haben sollte)
verhält es sich hier ähnlich wie mit c++. Sicher eine nette sprache
aber eher ein rückschritt denn fortschritt.
Es gibt tolle andere neue sprachen, die es sich lohnt zu lernen.
Haskell, Erlang, Python, Ruby, Boo, IO, SML, OCaml usw. Warum
also java?

greets
__________________
(((call/cc call/cc) (lambda (x) x)) "Scheme just rocks! and Ruby is magic!")
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  #4 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 11:08
Lennie
 PHP Senior
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Registriert seit: May 2006
Beiträge: 1.013
Lennie ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

für mich ist momentan programmieren größtenteils privat als hobby zu sehen. ich finde den code von java einfach als angenehm zu programmieren, und kann mir gut vorstellen damit spaß zu haben. leider kenne ich nicht viele weitere beispiele und werde mir jetzt mal ein paar codes deiner vorschläge anschauen.
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  #5 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 13:10
jahlives
 Master
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Registriert seit: Jun 2004
Ort: Hooker in Kernel
Beiträge: 8.279
jahlives ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Wenn du mit der englischen Sprache zurecht kommst, dann gibt's nix besseres als http://java.sun.com/docs/books/tutorial/ und http://java.sun.com/j2se/1.5.0/docs/api/

Gruss

tobi
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"An error does not become truth by reason of multiplied propagation, nor does truth become error because nobody sees it."
Mohandas Karamchand Gandhi (Mahatma Gandhi) (Source)
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  #6 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 13:35
Shurakai
 Master
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Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 3.084
Shurakai ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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@closure: gegenfrage - wieso ruby? oder wieso python?


läuft python auf allen systemen? ist es so einfach portierbar? hat es eine so große community, gibt es so geniale produkte dafür wie - um nur ein Beispiel zu nennen - JUnit? Wie siehts aus mit den IDEs, gibt es etwas was mir IntelliJ IDE ersetzen könnte?

Sind die Sprachen so gut dokumentiert wie Java, haben sie einen so riesigen Umfang von Funktionen?


Das Problem mit deinen ganzen anderen Sprachen ist, dass da bald kein Hahn mehr nach krähen wird. Java ist und bleibt eine etablierte, hoch entwickelte und sehr anerkannte Sprache, und deshalb lohnt es sich dafür zu entwickeln.

Geändert von Shurakai (30-04-2007 um 13:37 Uhr)
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  #7 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 13:58
3DMax
 PHP Senior
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Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 1.916
3DMax ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

hier gibt es übrigens ein openbook zu java:
http://www.galileocomputing.de/openbook/javainsel6/
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  #8 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 14:01
Shurakai
 Master
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Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 3.084
Shurakai ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat:
Original geschrieben von 3DMax
hier gibt es übrigens ein openbook zu java:
http://www.galileocomputing.de/openbook/javainsel6/
Stand schon im 1. Antwortposting
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  #9 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 14:04
3DMax
 PHP Senior
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Registriert seit: Jan 2004
Beiträge: 1.916
3DMax ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat:
Original geschrieben von Shurakai
Stand schon im 1. Antwortposting
jetzt, wo du es sagst.
naja, doppelt hält besser.
Mit Zitat antworten
  #10 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 15:10
closure
 Master
Links : Onlinestatus : closure ist offline
Registriert seit: Mar 2006
Beiträge: 796
closure ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Original geschrieben von Shurakai
[@closure: gegenfrage - wieso ruby? oder wieso python?
Du hast die anderen sprachen ausgelassen.
Für ruby und python als vorteil im vergleich zu java:

dynamische typisierung
multipardigmisch (imperativ,funktional,oo)
builtin-typen wie listen,array,ranges

Die anderen bieten diverse andere vorteile wie z.B.
parallelisierung und eignung für weiche echtzeit mit erlang,
verfluch schnelle programme mit OCaml und unterstützung
funktionaler programmierung.
Haskell ist wohl eine der am besten durchdachten sprachen.
Sie ist reinfunktional, d.h. es gibt keine seiteneffekte.

Zitat:
läuft python auf allen systemen? ist es so einfach portierbar?
Soweit ich weiss, ja. Aber ich bin kein python-experte

Zitat:
hat es eine so große community, gibt es so geniale produkte dafür wie - um nur ein Beispiel zu nennen - JUnit?
Japp, pythong hat eine sehr große community. Das gilt auch
für ruby. Ja fast alle der oben genannten sprachen haben tolle
projekte. JUnit ist nur ein unit-testing framework, das bietet
jede der sprachen. Einige bieten besser unterstützung
für testdriven agile development, sowie inkrementelle entwicklung
als java.

Zitat:
Wie siehts aus mit den IDEs, gibt es etwas was mir IntelliJ IDE ersetzen könnte?
IntelliJ kenne ich leider nicht. Aber emacs ist eine ziemlich gute
IDE für lisp/scheme/erlang/caml/ocaml/sml vim eignet sich gut
für python,ruby,boo usw.
Für viele der sprachen gibt es eclipse-plugins.


Zitat:
Sind die Sprachen so gut dokumentiert wie Java, haben sie einen so riesigen Umfang von Funktionen?
Was die dokumentation angeht, so zieht ruby hier den kürzeren.
Es ist wirklich schlecht dokumentiert.
Python und der rest sind ziemlich gut dokumentiert.
Der umfang der verfügbaren funktionalen einheiten in form von
libraries variiert. Python dürfte hier das meiste zu bieten haben.

Zitat:
Das Problem mit deinen ganzen anderen Sprachen ist, dass da bald kein Hahn mehr nach krähen wird.
Worauf stützt sich diese behauptung? Hast du dir mal angeschaut
wie alt einige dieser sprachen sind? Und trotzdem sind sie moderner.

Zitat:
Java ist und bleibt eine etablierte, hoch entwickelte und sehr anerkannte Sprache, und deshalb lohnt es sich dafür zu entwickeln.
Ich hab nie in abrede gestellt, dass java etabliert ist.
Ich hab sogar eingeräumt dass sie einen großen teil der
software im enterprise-sektor ausmacht.
Aber hochentwickelt würde ich java nicht nennen.
Man bedenke dazu einfach wofür java entwickelt wurde.

greets
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  #11 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 15:19
jahlives
 Master
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Registriert seit: Jun 2004
Ort: Hooker in Kernel
Beiträge: 8.279
jahlives ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Man bedenke dazu einfach wofür java entwickelt wurde.
OffTopic:

Für die Programmierung des Interfaces zwischen deinem Toaster und der Kaffeemaschine vielleicht ?


<ontopic>
Und wie sieht es mit der reinen Rechenperformance im Vergleich zu Java aus ?
</ontopic>
Gruss

tobi
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  #12 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 15:28
Lennie
 PHP Senior
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Registriert seit: May 2006
Beiträge: 1.013
Lennie ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Original geschrieben von jahlives
OffTopic:

Für die Programmierung des Interfaces zwischen deinem Toaster und der Kaffeemaschine vielleicht ?

Grundsätzlich ja, allerdings unter realen Bedingungen ist das ganze weitaus komplexer...

http://www.galileocomputing.de/openb...ava_01_014.gif
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  #13 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 15:44
closure
 Master
Links : Onlinestatus : closure ist offline
Registriert seit: Mar 2006
Beiträge: 796
closure ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Original geschrieben von jahlives
<ontopic>
Und wie sieht es mit der reinen Rechenperformance im Vergleich zu Java aus ?
</ontopic>
ocaml
haskell
sml

ruby und python sind langsamer als java.
Aber solche benchmarks sollte man mit vorsicht genießen.
Für numbercruncher gibt es sicher bessere sprachen z.B. forth/fortran.

greets
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  #14 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 16:52
Shurakai
 Master
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Registriert seit: May 2004
Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 3.084
Shurakai ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Original geschrieben von closure
[B]Du hast die anderen sprachen ausgelassen.
Für ruby und python als vorteil im vergleich zu java:

dynamische typisierung
multipardigmisch (imperativ,funktional,oo)
builtin-typen wie listen,array,ranges
Dass dynamische Typisierung ein Vorteil ist, halte ich für falsch bzw. für eine wesentlich zu diskutierende Behauptung. Dass die Bezeichnung "dynamische typisierung" eigentlich falsch ist - es gibt schließlich keine Typen - sei nur am Rande bemerkt.

Natürlich haben solche dynamischen Typisierungen vorteile: So kann ich jeder Variable ein beliebiges Objekt zuweisen, d.h. es ist mir egal ob ich jetzt ein Haus oder einen Baum als Objekt in der Variable speichere.

Der klare Nachteil ist aber, dass du somit erst überprüfen musst, ob ein Objekt eine bestimmte Operation überhaupt unterstützt. So kannst du schließlich nicht davon ausgehen, dass eine Variable zum Zeitpunkt der Ausführung wirklich ein Objekt der Klasse Haus enthält. Wenn du also einen Baum auf einmal drinne hast, gibt es einen Laufzeitfehler. Bei Java hingegen hast du - durch die Einschränkung der statischen Typisierung - dieses Problem nicht, hier kommt es schon zu einem Fehler beim Übersetzen. (Was nicht heißt, dass du zB beim Laden eines Objekts aus einer Datensammlung vom Typ Object nicht prüfen musst, dass ein Typecast überhaupt möglich ist... Hierfür gibt es aber auch die parametrisierten Klassen (ab Java 5), die dieses Problem lösen. )


Zum Punkt bezüglich der Programmierweisen:

Eine Sprache, die so unklar und schwammig formuliert ist, dass sie soviele Programmierarten bereitstellt, ist einfacher zu lernen und sicher für viele, die mit Pascal usw. angefangen haben, auch einfacher zum umsteigen. Allerdings merke ich das zB bei PHP immer wieder: Die Frage "Kannst du PHP?" reicht nicht, sondern man muss fragen "Wie programmierst du PHP?". Objektorientierung bringt sicherlich (!) nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch einige Nachteile. Das muss man immer abwägen und ggf. auch mit aspektorientierter Programmierung nachhelfen. Allerdings halte ich die Vorteile der objektorientierten Programmierung für gravierender (im Vergleich zu zB prozeduraler oder funktionaler Programmierung).

Die "builtin-typen" wie array untersützt Java auch (int[] etc.), für Listen gibt es zB die Klasse ArrayList(). Es gibt reichlich abstrakter Datentypen, die sehr nützlich sind. Ob ich da jetzt ein new oder nicht davor setzen muss, ist mir persönlich egal.

Zitat:
Die anderen bieten diverse andere vorteile wie z.B.
parallelisierung und eignung für weiche echtzeit mit erlang,
verfluch schnelle programme mit OCaml und unterstützung
funktionaler programmierung.
Haskell ist wohl eine der am besten durchdachten sprachen.
Sie ist reinfunktional, d.h. es gibt keine seiteneffekte.
Ich möchte nicht bestreiten, dass Java (gravierende) Nachteile hat. Natürlich hat es das, bestimmt gibt es Sprachen die vielleicht (noch) besser durchdacht sind. Aber man überlege sich, wo und wie man Java überall einsetzen kann: zB für JSP, Applets, ... und da ist es total egal, welches Betriebssystem man drauf hat. Man hat dieses riesige Funktionspaket stets zur Verfügung - während (das behaupte ich jetzt einfach mal!) Haskell sich nicht zur Appletprogrammierung oder für Serverseite Webprogrammierung eignet. Das würde also für mich bedeuten: Immer eine neue Programmiersprache lernen. Das bedeutet Aufwand, Aufwand bedeutet Zeit, Zeit bedeutet Geld. Es sei denn, man macht das alles privat und es macht einem Spaß. Dann ist aber die Frage: Ist es sinnvoll, Sprachen nur "halb" zu lernen, anstatt sich richtig damit zu beschäftigen?

Zitat:
Japp, pythong hat eine sehr große community. Das gilt auch
für ruby. Ja fast alle der oben genannten sprachen haben tolle
projekte. JUnit ist nur ein unit-testing framework, das bietet
jede der sprachen. Einige bieten besser unterstützung
für testdriven agile development, sowie inkrementelle entwicklung
als java.
Ja, stimmt, Python hat eine echt coole Community.


Zitat:
Was die dokumentation angeht, so zieht ruby hier den kürzeren.
Es ist wirklich schlecht dokumentiert.
Python und der rest sind ziemlich gut dokumentiert.
Der umfang der verfügbaren funktionalen einheiten in form von
libraries variiert. Python dürfte hier das meiste zu bieten haben.
Die Dokumentation ist für mich eines der wichtigsten Merkmale. Ohne gut dokumentierte Klassen und Abläufe läuft bei mir nicht viel - wenn ich bei Java in die API gehe, sehe ich, welche Methoden eine Klasse hat und was sie erwartet. Eine Sucherei möchte ich da nicht unbedingt veranstalten. Ruby wäre also für mich persönlich schonmal ein nogo.

Zitat:
Worauf stützt sich diese behauptung? Hast du dir mal angeschaut
wie alt einige dieser sprachen sind? Und trotzdem sind sie moderner.
Naja, mal ernsthaft. Für wen ist Erlang/OTP wirklich interessant? Es gibt Spezialgebiete - wie auch für Erlang - in denen diese Sprachen wirklich richtig punkten. Wo sie viel besser sind als Java und Konsorten. In diesen Spezialgebieten arbeiten die meisten aber nicht, und deshalb sind solche Sprachen für die Allgemeinheit uninteressant. Ich lerne nicht etwas, das für einen bestimmten Bereich gedacht ist, wenn ich es nicht in diesem Bereich einsetzen möchte.


Zitat:
Ich hab nie in abrede gestellt, dass java etabliert ist.
Ich hab sogar eingeräumt dass sie einen großen teil der
software im enterprise-sektor ausmacht.
Aber hochentwickelt würde ich java nicht nennen.
Man bedenke dazu einfach wofür java entwickelt wurde.
Ja, und genau das ist der Punkt - es macht einen sehr großen Teil aus. Und deshalb lohnt es sich auch, diese Sprache zu lernen, mit ihr zu arbeiten. Auch in der Lehre (an Universitäten zB) wird immer mehr auf Java zurückgegriffen - hier hört man vergleichsweise wenig (bis meistens garnichts) von den von dir genannten Programmiersprachen. Die Fortschritte die Java in letzter Zeit macht, halte ich schon für sehr beachtlich, Java 6 ist auf jedenfall schonmal auf nem sehr guten Weg. Auf den Entwicklungszweck anzuspielen ist übrigens nicht so konstruktiv, PHP ist nicht viel besser (Dinge ändern sich halt )


Übrigens: Die Möglichkeit, Java Objekte auch in PHP-Code mit einzubinden über diverse Bridges, gibt es soweit ich weiß auch nicht mit den anderen Programmiersprachen.


Wie gesagt - jede Programmiersprache hat sicher ihre Vor- und Nachteile. Für Numeriker und Geschwindigkeitsfanatiker ist Java vielleicht nicht unbedingt das Beste (obwohl ich die Numerikprogramme auch darin geschrieben habe) und dafür gibt es halt die in den benötigten Punkten besseren Programmiersprachen (Geschwindigkeit => Assembler zB). Das möchte ich garnicht abstreiten.


Ich möchte auch nicht abstreiten, dass ich mich mit den meisten der o.g. Programmiersprachen noch nicht beschäftigt habe, mir aber teilweise schon Beispielcode reicht um es auch zu lassen. Ich persönlich bin der Ansicht, dass Java für die meisten Zwecke reicht (vor allem wird es immer schneller), es ist zwar teilweise sehr Resourcenintensiv (das muss besser werden!) aber man muss auch an die Zukunft denken. Und ich glaube, dass Java da auf einem verdammt guten Weg ist. Insbesondere mit den letzten Entwicklungen
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  #15 (permalink)  
Alt 30-04-2007, 21:24
closure
 Master
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Registriert seit: Mar 2006
Beiträge: 796
closure ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Original geschrieben von Shurakai
Dass dynamische Typisierung ein Vorteil ist, halte ich für falsch bzw. für eine wesentlich zu diskutierende Behauptung. Dass die Bezeichnung "dynamische typisierung" eigentlich falsch ist - es gibt schließlich keine Typen - sei nur am Rande bemerkt.
Das stimmt nicht ganz. Es gibt typen. Eine zahl ist eine zahl,
ein string ist ein string und ein array ist ein array.
Einer variablen steht es nur frei an ein anderes objekt gebunden
zu werden.
Viele der modernen sprachen unterstützen type-inferenz um
zu erkennen um welchen typ es sich hier handelt.

Zitat:
Der klare Nachteil ist aber, dass du somit erst überprüfen musst, ob ein Objekt eine bestimmte Operation überhaupt unterstützt.
Naja, eigentlich nicht. Die interface beschreibung sagt dir
welche funktion welchen typ zurückliefert und welcher typ
als parameter erwartet wird. Insofern erlebt man solche
überaschungen in der praxis eher selten.

C++ versucht das durch templates zu regeln. Und java
geht mit parametrisierten klassen einen ähnlichen weg.
Das wirkt aber eher aufgepfropft denn gut durchdacht.
Warum nicht konsequenterweise dynamische typen und
eine gute typeinferenz einsetzen als so einen cast-wahnsinn
zu fabrizieren wie man ihn of in java-code sieht?


Zitat:
Eine Sprache, die so unklar und schwammig formuliert ist, dass sie soviele Programmierarten bereitstellt, ist einfacher zu lernen und sicher für viele, die mit Pascal usw. angefangen haben, auch einfacher zum umsteigen.
Das bezweifle ich. Am MIT wird seid langem im kurs computer science, scheme als lehrsprache eingesetzt.
Leider soll sich das jetzt ändern und python soll benutzt werden.
Aber worum es eigentlich geht ist, dass scheme eine sehr
kleine klar definierte sprache ist. Sie ist überaus gut durchdacht
und durchspezifiziert. Ein klares plus für den einsteiger.
Sicherlich ist es für einige programmierer die andere sprachen
kennen schwierig weil sie andere herangehensweisen gewohnt
sind, aber für einsteiger ist das kein problem.

Viele programmiersprachen unterstützen ja explizit schleifenkonstrukte
um iteration zu modellieren. Dass das gar nicht nötig ist
wissen die meisten gar nicht.
Dar lambda-kalkül kommt bestens ohne derartige dinge klar.
Und lisp ebenfalls.


Zitat:
Objektorientierung bringt sicherlich (!) nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch einige Nachteile. Das muss man immer abwägen und ggf. auch mit aspektorientierter Programmierung nachhelfen. Allerdings halte ich die Vorteile der objektorientierten Programmierung für gravierender (im Vergleich zu zB prozeduraler oder funktionaler Programmierung).
Objektorientierung ist sicher nicht die letzte antwort auf alles.
Die frage ist ob man überhaupt explizit in strukturen gespeicherte
zustände braucht. Es liesse sich auch alles mit funktionen und
kombinationen von funktionen lösen.


Zitat:
Die "builtin-typen" wie array untersützt Java auch (int[] etc.), für Listen gibt es zB die Klasse ArrayList().
naja die nativen arrays von c/c++/java/pascal und co. sind sicher
nicht das was ein programmierer von einem array erwartet.
ArrayList() ist wieder nur aufgepfropft.


Zitat:
Es gibt reichlich abstrakter Datentypen, die sehr nützlich sind. Ob ich da jetzt ein new oder nicht davor setzen muss, ist mir persönlich egal.
Mir nicht, weil bei builtins optimiert werden kann.


Zitat:
- während (das behaupte ich jetzt einfach mal!) Haskell sich nicht zur Appletprogrammierung oder für Serverseite Webprogrammierung eignet.
Das geht sicher, aber das würde wohl niemand machen.

Zitat:
Das würde also für mich bedeuten: Immer eine neue Programmiersprache lernen.
Eigentlich reicht es eine oder zwei gute sprachen zu lernen.
Dazu noch einige scriptsprachen. Eigentlich reicht scheme
für alles

Zitat:
Dann ist aber die Frage: Ist es sinnvoll, Sprachen nur "halb" zu lernen, anstatt sich richtig damit zu beschäftigen?
Sicher nicht, aber die zeit die man benötigt um eine neue sprache
zu lernen wird i.d.R. immer kürzer. Besonders wenn es sich
um sprachen mit gleichen paradigmen handelt.
Etwas schwieriger wird es bei ganz anders gelagerten sprachen.
Aber man sollte mehr als eine sprache können


Was die dokumentation angeht so ist mir das, wie gesagt,
bei ruby auch ein dorn im auge.

Zitat:
Naja, mal ernsthaft. Für wen ist Erlang/OTP wirklich interessant? Es gibt Spezialgebiete - wie auch für Erlang - in denen diese Sprachen wirklich richtig punkten.
Oh erlang ist wirklich cool. Ich behaupte es wird demnächst
vermehrt eingesetzt.

Zitat:
Auch in der Lehre (an Universitäten zB) wird immer mehr auf Java zurückgegriffen - hier hört man vergleichsweise wenig (bis meistens garnichts) von den von dir genannten Programmiersprachen.
Ja leider. Ich muss mich derzeit auch mit java rumschlagen.


Zitat:
Übrigens: Die Möglichkeit, Java Objekte auch in PHP-Code mit einzubinden über diverse Bridges, gibt es soweit ich weiß auch nicht mit den anderen Programmiersprachen.
Nicht das ich wüsste. Obwohl, es gibt jruby und jython.
Wo wir grad dabei sind. jruby hat mit SUN einen global player
im boot.



Zitat:
Ich möchte auch nicht abstreiten, dass ich mich mit den meisten der o.g. Programmiersprachen noch nicht beschäftigt habe, mir aber teilweise schon Beispielcode reicht um es auch zu lassen.
Ich kann dir nur ans herz legen noch einen zweiten blick zu riskieren.


greets
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