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LINUX Tutorial: Konfiguration eines Linux-Rechners als DSL-Router

Dieser Artikel beschreibt wie man unter LINUX einen DSL-Rooter für Windows konfiguriert.

|28.05.2003 | tschiesser@ | 18842 | KAT : LINUX | | Kommentare 0


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Testen der Internet-Einwahl

Zuerst lohnt sich ein Blick auf die Routing-Tabelle

[root@Router root]# route

Bei mir sieht das Ergebnis so aus:

Kernel IP Routentabelle
Ziel            Router          Genmask         Flags Metric Ref    Use Iface
192.168.100.0   *               255.255.255.0   U     0      0        0 eth0
192.168.101.0   *               255.255.255.0   U     0      0        0 eth1
169.254.0.0     *               255.255.0.0     U     0      0        0 eth1
127.0.0.0       *               255.0.0.0       U     0      0        0 lo
default         Router          0.0.0.0         UG    0      0        0 eth0

Die letzte Zeile der Tabelle bezeichnet die sog. Default-Route, welche besagt, daß alle Pakete, für die keine explizite Route definiert ist, über diese Route geleitet werden.

Bei einer Verbindung zum Internet erfolgt die Weiterleitung solcher Pakete allerdings über das DSL-Modem. Um die Konsistenz der Routing-Tabelle zu gewährleisten, muß deshalb die Default-Route vor dem Verbindungsaufbau zuerst gelöscht werden:

[root@Router root]# route del default

Mit dem Befehl

[root@Router root]# pppd pty "/usr/sbin/pppoe -I eth1"

wird die Verbindung zum Internet aufgebaut.

Ein erneuter Blick auf die Routingtabelle liefert nun folgendes Ergebnis:

Kernel IP Routentabelle
Ziel            Router          Genmask         Flags Metric Ref    Use Iface
217.5.98.102    *               255.255.255.255 UH    0      0        0 ppp0
192.168.100.0   *               255.255.255.0   U     0      0        0 eth0
192.168.101.0   *               255.255.255.0   U     0      0        0 eth1
169.254.0.0     *               255.255.0.0     U     0      0        0 eth1
127.0.0.0       *               255.0.0.0       U     0      0        0 lo
default         217.5.98.102    0.0.0.0         UG    0      0        0 ppp0

Die Default-Route wurde automatisch auf das virtuelle Interface "ppp0" gesetzt. Dieses existiert nur für die Dauer der Verbindung. In der letzten Zeile ist auch die vom Provider zugeteilte IP-Adresse zu sehen.

Der Befehl

[root@Router root]# ping -c5 194.25.2.129

prüft nun die Verbindung zum DNS,

[root@Router root]# ping -c5 web-ts.de

zeigt, daß die Namensauflösung funktioniert.

Mit der Anweisung

[root@Router root]# killall pppd

kann die Internet-Verbindung wieder getrennt werden

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