Warning: file_put_contents(/home/www/web1/html/php_dev/test.txt) [function.file-put-contents]: failed to open stream: Permission denied in /home/www/web1/html/php_dev/sys/lib.activity.php on line 58
Programmierung - SQL PHP Tutorials nicht nur für Anfänger php-resource.de

php-resource.de

MySQL Tutorial: Programmierung - SQL

Dieser SQL-Kurs wendet sich vor allem an Programmierer, die mit Hilfe von SQL auf Datebaken zugreifen, und an alle, die Datenbanken neu entwerfen, erweitern oder abändern wollen

|19.10.2002 | webmaster205@ | 41538 | KAT : MySQL | | Kommentare 0


2

7

Kapitel 1 Relationales Datenmodell

1.1 Begriffe

Eine relationale Datenbank besteht ausschließlich aus Tabellen. Ein Zugriff erfolgt immer über diese Tabellen. Da leicht neue Tabellen hinzugefügt oder gelöscht werden können, sind spätere Änderungen des Datenbankaufbaus relativ leicht möglich. Des weiteren sind Zugriffe auf Tabellen einfach zu programmieren, was zu der großen Beliebtheit dieses Datenbankmodells führte: praktisch alle Datenbanken sind relational aufgebaut. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Tabellen werden über Beziehungen (Relationen) hergestellt. Diese Beziehungen sind in den Tabellen mit abgespeichert.
Hier finden Sie eine Aufstellung der wichtigsten Begriff bezüglich Datenbanken.

Relation (bzw. Tabelle):
Sammlung aller zugehörigen Tupeln.

Tupel:
Einzelner Satz einer Relation (Zeile) aus Attributen zusammengesetzt.

Attribut:
Teil (Feld) einer Tupel.

Schlüssel (Key):
Eindeutige Charakterisierung der Tupel einer Relation; aus einem oder mehreren Attributen zusammengesetzt

Tabellendarstellung einer Relation:

1.2 Intägrität

Bereits aus der Definition von Relationen ersehen wir, dass wir bestimmte Bedingungen beim Erzeugen von Relationen einhalten müssen. Um aber optimal mit Datenbanken arbeiten zu können, müssen wir weitere Bedingungen , die sog. Integritäts-Bedienungen, befolgen. Die Integritätsregeln befassen sich mit der korrekten Speicherung der Daten und lassen sich im wesentlichen in vier Arten unterscheiden:

Physische Integrität

Diese beinhaltet die Vollständigkeit der Zugriffspfade und der physischen Speicherstrukturen. Die physische Integrität kann der Datenbankprogrammierer nicht beeinflussen. Für diese Integrität muss die Datenbank und das darrunterliegende Betriebssystem sorgen.

Ablaufintegrität

Hier geht es um die korrektheit der ablaufenden Programme, dass etwa keine Endlosschleifen vorkommen dürfen, oder die Datenkonsistenz im Mehrbenutzerbetrieb garantiert wird. Für die Ablaufintegrität ist Anwendungsprogrammierer, insbesondere aber auch der Datenbankdesigner verantwortlich.

Zugriffsberechtigung

Hier kommt es auf die korrekte Vergabe der Zugriffsrechte an, was im wesentlichen die Aufgabe des Datenbank-Administrators ist.
Semantische Integrität

Hier handelt es sich um die Übereinstimmung der Daten aus der nachzubildenden realen Welt mit den abgespeicherten Informationen. Semantische Integrität ist zugegebenermaßen ein Problem, da der Rechner von sich aus nur schwer entscheiden kann, ob eine Eingabe den Daten der realen Welt entspricht.

1.3 Normalisierung

Die Normalformenlehre beschreibt, wie Relationen aufgebaut werden sollten, um Redundanz (mehrmaliges speichern der gleichen Werte) und Zugriffsprobleme zu vermeiden. Die drei Normalformen wurden bereits bei der Vorstellung der relationalen Datenbanken 1970 eingeführt. Diese Normalenformen sind hierarchisch aufgebaut, wobei die erste Normalenform am wenigsten, die dritte am stärksten einschränkt.

1. Normalenform

Alle Attribute sind atomar (d.h. An jeder Reihen- und Spaltenposition in der Tabelle steht genau ein Wert, keine Menge von Werten; d.h. insbesondere gibt es keine Gruppierungen und Wiederholungen).

Beispiel:

2. Normalenform

Relation ist in der 1. Normalenform und Zusammenfassung von "funktional abhängigen" Attributen zu eigenständigen Relationen ("Volle funktionale Abhängigkeit").

Beispiel:

KUNDENAUFTRÄGE in 1NF, aber NA, STRASSE, ORT sind funktional abhängig von KNR, und WNR, BEZ, PREIS, ANZAHL sind funktional abhängig von ANR (d.h. Abhängigkeit von Teilen des Primärschlüssels)

3. Normalenform

Relation in der 2. Normalenform und Zusammenfassung von "transitiv abhängigen" Attributen zu eigenständigen Relationen. (d.h. sie sind vom Primärschlüssel "transitiv abhängig")

Beispiel:

KUNDENAUFTRÄGE in 2Normalenform, aber BEZ, PREIS sind funktional abhängig vom Nicht-Schlüssel-Attribut WNR

Navigation -> Seitenanzahl : (7)

  «  1 2 3 4 5 6 7  » 
Kommentare zum Tutorial
Tutorial kommentieren
 
Über den Autor
webmaster205@

webmaster205@

Status
Premium Mitglied

Beruf
Unbekannt

Mitglied seit:
30.04.2009

letzte Aktivität
04.06.2009

 

Tutorial bewerten

Hat Ihnen dieses Tutorial gefallen? Dann bewerten Sie es jetzt! Fünf Sterne bedeutet "Sehr gut", ein Stern "Unzureichend".



 

aktuelle Artikel

ebiz-trader 7.5.0 mit PHP7 Unterstützung veröffentlicht

ebiz-trader 7.5.0 mit PHP7 Unterstützung veröffentlichtDie bekannte Marktplatzsoftware ebiz-trader ist in der Version 7.5.0 veröffentlicht worden.

28.05.2018 | Neu | Berni

Wissensbestand in Unternehmen

Wissensbestand in UnternehmenLebenslanges Lernen und Weiterbilden sichert Wissensbestand in Unternehmen

25.05.2018 | Neu | Berni